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Initiative Streuobstwiesenretter

In Zusammenarbeit mit Naturschützern haben wir die Initiative Streuobstwiesenretter ins Leben gerufen. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf dem Erhalt der Streuobstwiesen für das Landschaftsbild und die ökologische Nachhaltigkeit unserer natürlichen Produkte.

Durch diese ehrenamtliche Tätigkeit und durch das Engagement für Region und Umwelt wurde uns der Bürgerpreis der Metropolregion Rhein-Neckar 2012 verliehen.
Mehr Infos gibt es auch auf der Homepage der Initiative Streuobstwiesenretter.

Unsere Dosen & Die Natur

Unser Apfelwein-Pur ist ein reines Naturerzeugnis aus dem Odenwald. Bei der Herstellung werden weder Zusatzstoffe, noch Gelatine, noch aromatisierte Süßungsmittel verwendet. Da ist natürlich klar, dass wir uns auch für den Naturschutz einsetzen, wie z. B. mit der Initiative Streuobstwiesenretter oder mit Müllsammelaktionen.

Dennoch müssen wir unseren Apfelwein irgendwie zu euch nach Hause bekommen, und wir haben lange überlegt, was die beste Möglichkeit für eine umweltgerechte Verpackung ist. Die Aludose erfüllt letztendlich alle nötigen Voraussetzungen für ein frisches, hochwertiges Produkterlebnis. Sie mag vielleicht nicht perfekt sein, doch für unseren Apfelwein ist die Dose momentan die beste Lösung.

Viele Vorteile der Apfelweindose erklären wir übrigens weiter unten. Eins vorweg: Apfelwein ist in Deutschland per Gesetz von der Bepfandung ausgeschlossen. Wir können also nicht mal eben Pfand auf die Dosen machen. Dieser Sachverhalt ist leider vielen noch nicht bekannt.

Leider entsorgen daher nicht alle Endverbraucher die Dose wie vorgesehen im Gelben Sack o.ä., sondern werfen die ein oder andere Dose auch mal in die Natur. Das wird von uns in keinster Weise befürwortet, doch haben wir auf einzelne Personen und ihr Müllverhalten leider keinen direkten Einfluss. Falls ihr also irgendwo Dosen in der Natur liegen seht, dann tut doch einfach das, was wir auch tun: Aufheben und im nächsten Mülleimer entsorgen. Danke. Denn Umweltschutz kann jeder.

Häufig gestellte Fragen

Pfand?

Nein, unsere Dosen haben kein Einwegpfand. Warum? Apfelwein gilt laut Deutschem Verpackungsgesetz „VerpackG“ als Wein und ist daher von der Bepfandung ausgeschlossen (siehe dazu § 31 Absatz 4 Nr. 7 lit. b. VerpackG). Das gilt übrigens auch für Spirituosen, Fruchtsäfte oder Getränke mit einem Milchanteil von mindestens 50%. Und diese Regelung besteht tatsächlich schon seit Erhebung des Pfandes auf Einweggetränkeverpackungen. Wir können also nicht mal eben schnell Pfand auf unsere Dosen erheben. Eine freiwillige Teilnahme am Pfandsystem funktioniert für uns aus verschiedenen Gründen aktuell nicht. Wir sind daher für ein gesetzliches Pfand auf Getränkedosen, unabhängig vom Inhalt. Für weitere Fragen und Antworten zum Thema Pfand hat das zuständige Bundesministerium einen eigenen FAQ-Bereich eingerichtet. Zudem gibt es vom Umwelt-Bundesamt einen Bericht zum Thema Mehrweg und Einweg.

Entsorgung?

Als Hersteller beteiligen wir uns am Dualen System, auch bekannt als „Der Grüne Punkt“. Unsere leeren Dosen gehören in den gelben Sack, in die gelbe Tonne oder in den dafür vorgesehenen Wertstoffcontainer (hier gibt es regionale Unterschiede). Für die Teilnahme am Dualen System zahlen wir für jede Dose eine Gebühr! Jedenfalls können die leeren Aludosen so wieder dem Recyclingkleislauf zugeführt und in ihrem neuen Leben erneut mit Apfelwein gefüllt werden. Jeder Bürger ist für die Entsorgung leerer Verpackungen selbst verantwortlich. Leider gibt es immer wieder Personen, die sich ihrer eigenen Verantwortung nicht bewusst sind und unsere Dosen in der Natur liegen lassen. Daher apellieren wir auch an alle Verbraucher, die Dosen richtig im entsprechenden Müll zu entsorgen. Falls ihr dennoch irgendwo Dosen liegen seht, dann tut doch einfach das, was wir auch tun: Aufheben und in den nächsten Mülleimer werfen. Danke. Denn Umweltschutz kann jeder.

Recycling!

Unsere Getränkedosen bestehen aus Aluminium und können quasi vollständig und unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Das recycelte Alu hat die gleiche Qualität wie das Ausgangsprodukt und dieser Vorgang kann sich beliebig oft wiederholen. Dabei verbraucht das Recycling von Aluminium nur 5% der Energie, die zur Herstellung von neuem Aluminium benötigt wird. Somit spart Recycling wertvolle Energie und reduziert CO2-Emissionen. Mit einer werkstofflichen Verwertungsrate von 99% ist die Getränkedose übrigens die am meisten recycelte Getränkeverpackung in Deutschland.

Dosen in der Natur?

Dort gehören sie natürlich auf keinen Fall hin und wir appellieren an euch, eure leeren Dosen richtig zu entsorgen. Und wir haben schon sehr viel Zeit und Energie in diese Kommunikation gesteckt. Letztendlich ist jedoch jeder Verbaucher selbst für die materialgerechte Entsorgung seines Mülls verantwortlich. Daher können wir es leider nicht beeinflussen, wenn einzelne Personen ihre leeren Dosen nicht in den gelben Sack, sondern in die Natur werfen. Dass wir das nicht gut heißen, versteht sich von selbst und wir haben dies auch schon z. B. mit Müllsammelaktionen deutlich gemacht. Ihr seht weggeworfene leere Dosen in der Natur? Dann geht mit gutem Beispiel voran, hebt sie auf und werft sie in die nächste Mülltonne. Umweltschutz kann jeder. 😉 Nochmal zur Erinnerung: Apfelwein ist in Deutschland per Gesetz von der Bepfandung ausgeschlossen, wie alle weinhaltigen Getränke, Spirituosen oder Fruchtsäfte. Wir zahlen für die Teilnahme am Dualen System (Der Grüne Punkt) pro Dose eine Gebühr.
Es ist ein bisschen wie eine philosophische Grundsatzfrage: Letztlich unterliegt es der freien Entscheidung eines jeden Menschen selbst, wo und wie er seinen Müll entsorgt. Ein fehlendes Pfand befreit eine Person nicht von ihrer sozialen Verantwortung und entbindet sie auch nicht von einem gesellschaftlich bewussten Handeln und dessen Regeln. So gerne wir das manchmal tun würden – wir können nicht Jeden an die Hand nehmen und noch fünf Mal erklären, wie umweltbewusstes Verhalten richtig funktioniert. Denn wir sehen uns als Unternehmen nicht in der Pflicht, unsere Konsumenten über einen gewissen Grad hinaus zu erziehen – diese Aufgabe sollte schon in der Kindheit durch das Elternhaus übernommen und ausgeführt werden. Aufklärungsposts zu den Dosen, Flaschen und Pfandthematiken finden sich dem Rahmen entsprechend auf unseren Social-Media-Kanälen.

Warum dann die Dose?

Es gibt unzählige Gründe für die Aluminiumdose. So viele, dass für uns klar war: Das ist die geeignete Verpackung für unseren Apfelwein!
1. Dosen sind leicht und kompakt. Sie lassen sich platzsparend transportieren – auch im leeren Zustand: Einfach zusammen drücken und unterwegs im Rucksack mit zum nächsten Mülleimer nehmen. Zudem lassen sie sich durch die kompakten Maße platz- und energiesparend kühlen. Man kann eine Kühlbox ideal ohne große Lücken mit Dosen befüllen, wohingegen bei Flaschen viele Leerräume bleiben.
2. Die Dosen sind vor allem aber eines: Sicher. Sie zerbrechen nicht! Kein Verletzungsrisiko, keine Glasscherben in der Natur. So sind unsere Dosen auch der ideale Festivalbegleiter, da auf vielen Campingplätzen Glasverbot herrscht.
3. Aluminiumdosen sind Getränkeverpackungen, die absolut licht- und sauerstoffundurchlässig sind. Der Apfelwein bleibt wesentlich länger haltbar, die Kohlensäure bleibt sprudelig und ihr könnt die hervorragende Qualität auch nach vielen Monaten überall mit hin nehmen.
4. Unsere Dosen können 20x mehr Inhalt verpacken, als die gleiche Menge an Glasflaschen. Ein Lastwagen voller Apfelwein in Dosen transportiert nur 3% Verpackungsgewicht – ein LKW mit Flaschen transportiert 38%. Somit hat die Dose auf längere Strecken gesehen eine bessere CO²-Bilanz als Glasflaschen. Hinzu kommt, dass beispielsweise leere Pfandflaschen auch wieder per LKW zum Abfüller zurück transportiert werden müssen. Aus ganz Deutschland leere Flaschen zur Kelterei Krämer in den Odenwald schaffen ist weder besonders schnell noch ökologisch sinnvoll.
5. Recycling, Baby! Mit einer werkstofflichen Verwertungsrate von 99% ist die Getränkedose die am meisten recycelte Getränkeverpackung in Deutschland. Durch den Recyclingkreislauf des Grünen Punkts lässt sich die Aluminiumdose vollständig und unendlich oft ohne Qualitätsverlust recyceln. So können aus leeren Getränkedosen wieder Getränkedosen gemacht werden. Oder andere nützliche Dinge.
Wir sagen nicht, dass die Dose perfekt ist. Für unseren Apfelwein ist sie dennoch die beste Wahl.
Wer dennoch lieber bei einer Verpackung aus Glas bleiben möchten, für den haben wir unsere 0,33l Schwarzglasflaschen.

Ökobilanz der Dose?

Leider gibt es keine wirklich aktuelle und unparteiische Ökobilanz, die z. B. die Mehrwegflasche mit der Einwegdose vergleicht. Warum? Es fehlen vor allem aus der Mehrwegbranche Daten zum Vergleich. Weitere Infos zum Thema findet ihr hier. Jedoch erzeugt schon alleine die Reinigung und der Transport der Mehrwegfalschen zum Abfüller zurück einen enormen Aufwand mit entsprechend hoher CO2-Emission. Und laut der letzten Studie des Umweltbundesamts, der Ökobilanz für Getränkeverpackungen II von 2002, wird Einweg immer umweltfreundlicher; beispielsweise durch stetig reduziertes Verpackungsgewicht und eine bessere Sammelquote.

Gesetzeslücken, Tetrapack und Co.

Die Bepfandung von weinhaltigen Getränken in Dosen richtet sich nicht nach dem Land, in dem die Dosen abgefüllt oder hergestellt werden – sondern nach dem Land, in dem sie verkauft werden. Für unsere Dosen, die wir in Deutschland vertreiben, gelten natürlich auch die Regeln des deutschen Verpackungsgesetzes. In diesem Fall: Kein Pfand auf Wein und weinhaltige Getränke. Wir halten uns an dieses Gesetz und versuchen definitiv nicht, irgendwelche Gesetzeslücken (welche denn auch?) auszunutzen.
Auch wenn es uns schon vorgeschlagen wurde: Ein Tetrapack wäre keine wirkliche Alternative zur Aludose. Denn schneidet man einen Tetrapack auf, sieht man im Inneren was? Richtig, Aluminium. Zudem ist diese Verpackung nicht zum Transport von Kohlensäure geeignet und kann leicht platzen.
Eine Mehrweg-Pfandflasche macht für uns übrigens auch keinen Sinn. Der damit verbundene Rücktransport aus ganz Deutschland zum Hersteller, also zur Kelterei Krämer im Odenwald, wäre nämlich viel zu groß. Einzelne Pfandflaschen von Hamburg oder München in den Odenwald fahren – dies wäre weder wirtschaftlich noch umweltbewusst. Zudem ist der benötigte Bestand an Mehrweg-Leergut einfach zu groß. Und das Gewicht von der Glasflasche im Vergleich zur Dose ist, wie oben schon geschrieben, prozentual gesehen einfach zu hoch.

Und die Glasflaschen?

Auch bei den Flaschen gilt das aktuelle Pfandgesetz, unter dem Apfelwein nicht bepfandet wird. Denn es kommt nicht auf das Gebinde, sondern auf den Inhalt an. Ein freiwilliges Pfand ist bei einer deutschlandweiten Auslieferung für uns aktuell nicht realisierbar. Die Flaschen können – genau wie jede andere Weinflasche auch – im Grünglascontainer entsorgt werden. Das Fassungsvermögen der Flasche spielt dabei keine Rolle.
Bitte unterscheidet hier zwischen regionalen und lokal verkauften Produkten (wie den angesprochenen Flaschen von früher) und Apfelwein, der in ganz Deutschland zu kaufen ist. Andere Hersteller oder die Kelterei Krämer liefern ihre 1L-Flaschen nur in einem kleinen regionalen Umkreis um die Kelterei oft mit eigenen Fahrern und können so ein freiwilliges Pfandsystem anbieten. Leider ist es uns ökonomisch nicht möglich, ein freiwilliges Pfand zu realisieren. Denn wir liefern Deutschlandweit aus. Zum einen müsste eine unglaubliche Menge an leeren Reserveflaschen allzeit bereit liegen, zum anderen müssten die leeren Flaschen (zeitnah) von ganz Deutschland – Hamburg, München, Berlin – in den Odenwald zurück gefahren werden. Das ist weder wirtschaftlich noch umweltschonend.